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Die Zahl der Stromerzeuger hat längst die Million überschritten. Der Gesetzgeber hat 2014 damit begonnen ein neues Register einzuführen und die Bundesnetzagentur mit seiner Einrichtung und seinem Betrieb beauftragt: Das Marktstammdatenregister (MaStR).

Daten zu Anlagenbetreibern und Anlagen

Das MaStR erfasst als zentrales Register Daten zu sämtlichen Erzeugungsanlagen:

  • Alle neuen Anlagen und alle bestehenden Anlagen,
  • Anlagen zur Erzeugung von erneuerbarer und konventioneller Energie,
  • Anlagen zur Erzeugung von Strom und Gas

Die Registrierungspflicht gilt auch dann, wenn für den Strom aus der Anlage keine Förderung gewährt oder in Anspruch genommen wird.
Außerdem werden Daten zu bestimmten energiemarktrelevanten Verbrauchsanlagen registriert.

Pflichten der Anlagenbetreiber

Zu sämtlichen Anlagen müssen sich die Betreiber selbst registrieren und sie müssen die Anlagendaten eingeben. Alle Daten sind aktuell zu halten. Eine neue Registrierung im MaStR ist auch dann erforderlich, wenn die Anlage bereits in einem der Register der Bundesnetzagentur registriert war.

Pflichten der Netzbetreiber

Die Strom- und Gasnetzbetreiber müssen sich selbst im MaStR registrieren und sie müssen die Daten zu den Anlagen und deren Betreibern prüfen und fachspezifisch ergänzen. Die Netzbetreiber sind verpflichtet, bei Ihren Abrechnungsverfahren die Registrierungen im MaStR zu berücksichtigen..

Andere Marktakteure

Damit das MaStR die Aufgabe erfüllen kann, die Kommunikation zwischen den Akteuren des Strom- und Gasmarktes zu erleichtern und zu unterstützen, müssen diese Akteure sich ebenfalls im MaStR registrieren. Dies gilt zum Beispiel für Strom- und Gaslieferanten, für Direktvermarkter und für energiewirtschaftliche Behörden, Verbände und Institutionen. Eine ausführliche Darstellung, wer zur Registrierung verpflichtet ist, finden Sie hier: zum Register MaStR.